Sonnenstoren reinigen

Frühjahrsputz 2.0

Dauerhaft der Witterung ausgesetzt, brauchen Markise und Glasdach hin und wieder eine Reinigung. Dank jahrelanger Erfahrung können wir Ihnen nützliche Tipps für den Frühjahrsputz mitgeben.

Glänzende Aussichten voraus

Eine Markise verschmutzt abhängig von der Witterung schneller oder langsamer. Daher sollten Sie den Markisenstoff und das Gestell mindestens einmal im Jahr reinigen. So bleibt Ihre Markise länger schön und ist vor Sonneneinstrahlung, Regen oder Wind langfristig besser geschützt. Rund 10 bis 15 Jahre begleitet Sie das Tuch, das Gestell Ihrer Markise kann bei guter Pflege 25 bis 30 Jahre halten.

Eine regelmässige Reinigung bringt viele Vorteile und lohnt sich. Unsere Tipps verraten Ihnen das richtige Vorgehen, wenn Markisengestell oder -tuch verschmutzt sind. Erfahren Sie, wie man lästigen Vogeldreck, Stockflecken und andere unschöne Spuren sorgsam und gleichzeitig effektiv beseitigt. Damit das Putzen schnell und das Geniessen danach umso länger geht.

Grundreinigung: Schmutz von Gestell und Tuch loswerden

Markisen verschmutzen nicht nur auf dem Stoff, sondern auch am Gestell. Für die Reinigung der verschiedenen Elemente benötigen Sie keine aggressiven Putzmittel. Den trockenen Schmutz können Sie einfach abfegen oder absaugen. Auf diese Weise können Sie auch das Tuch der Markise reinigen. Lose Schmutzpartikel beseitigen Sie am besten regelmässig mit dem Handfeger. So bleiben die Bedienelemente und das Grundgerüst Ihrer Markise sauber, was die Funktionalität erheblich verbessert.

Auf dem Markisentuch haben Schimmelbildung und Schmutzflecken bei regelmässiger Trockenreinigung kaum Chancen. Denn damit verhindern Sie, dass sich Grünbelag und Moos ansetzen und das Tuch feucht bleibt.

Gründliche Reinigung bei Verschmutzungen

Nach dem trockenen Abfegen beginnt die gründliche Feuchtreinigung der Markise. Diese erledigen Sie mit einem weichen Schrubber oder Schwamm. Mit Leiter und Teleskopstiel kommen Sie gut an alle Elemente heran. Gegen festen Schmutz hilft ein Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch. Vorsicht: Um Beschädigungen zu vermeiden, sollten Sie für die Reinigung Ihrer Markisenstoffe auf keinen Fall einen Hochdruckreiniger einsetzen.

Unser Expertentipp: Verwenden Sie einen weichen Schwamm und eine sanfte Mischung aus Feinwaschmittel und lauwarmem Wasser (max. 40° C). Diese Lauge arbeiten Sie in das Tuch der Sonnenstore ein, bis der Waschschaum den Schmutz zersetzt. Danach einfach mit klarem Wasser abspülen. Benutzen Sie bitte keine scharfen Reinigungsmittel, damit die Imprägnierung des Tuchs keinen Schaden nimmt und Sie weiterhin vor Regen geschützt sind.

Nach der Feuchtreinigung ist es wichtig, dass der saubere Stoff komplett durchtrocknet. Erst danach sollten Sie die Markise wieder einfahren. Werden Sonnenstoren feucht eingefahren, kann das Gewebe nicht abtrocknen und es bilden sich Verfärbungen durch Wasserflecken. Ausserdem begünstigt Feuchtigkeit Pilzbefall.

Noch ein Tipp: Suchen Sie sich für die Reinigung einen warmen Tag mit vielen Sonnenstunden aus – so geht es wesentlich schneller, den Stoff durchtrocknen zu lassen.

Geheimtipps für besonders schwere Fälle

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Erst reinigen und dann Imprägnierung erneuern.

Im Allgemeinen sind unsere Qualitätsmarkisen mit einer Imprägnierung des Tuch-Herstellers versehen. Die Markisenreinigung wird dadurch einfacher, denn die Schutzschicht verhindert, dass sich hartnäckiger Schmutz festsetzt. Die Imprägnierung kann jedoch nach fünf bis zehn Jahren ihren Schutzeffekt verlieren. Entweder imprägnieren Sie das Tuch dann mit speziellem Imprägnier-Spray wie zum Beispiel Fabric Guard™. Oder Sie sprechen unsere Fachpartner für einen Tuchwechsel an, um den Wetterschutz und die Imprägnierung gegen Fett und Schmutz wieder aufzufrischen.

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Glasklar. Reinigung eines Glasdachs über der Terrasse.

Neben Markisentücher und -gestellen freut sich auch ein Verglasungssystem über eine regelmässige Reinigung. Die gute Nachricht: Nicht immer ist es nötig, dafür teure Fenster-Reiniger zu kaufen oder Fachkräfte zu beauftragen. Mit unserer Hilfe bekommen Sie Ihr Glas ohne grosse Mühe selbst wieder strahlend sauber.

Das richtige Wetter zum Putzen

Putzen Sie das Glas nicht, wenn die Sonne darauf scheint. Durch die entstehende Wärme trocknet das Glas zu schnell und es entstehen unschöne Streifen. Sind doch mal Streifen entstanden, polieren Sie die Scheiben mit alten Zeitungen nach.

Stark verschmutze Glasflächen

Bei sehr schmutzigem Glas kann als Alternative zu Fenster-Reiniger eine Zwiebel verwendet werden: halbieren Sie eine Zwiebel und reiben die Scheibe damit ab. Ist die Zwiebel verdreckt, schneiden Sie einfach immer wieder eine Scheibe ab.

Streifenfreie Glasflächen

Ist das Glas nach dem Putzen verschmiert? Reiben Sie diese einfach mit kaltem schwarzem Tee ein. Danach haben Sie keine Probleme mehr mit Streifen und Schlieren.

Das richtige Leder

Nicht jedes Fensterleder ist tatsächlich zum Fensterreinigen geeignet. Wichtig ist, dass das Fensterleder weich ist, weil es sonst das Glas zerkratzen könnte. Wird es einmal steif und fest, sollten Sie das Tuch lieber gegen ein Neues austauschen.

Noch mehr Glanz

Sie möchten Ihrem Glasdach einen strahlenden Glanz zu verleihen? Polieren Sie die Scheiben mit einer alten Nylonstrumpfhose. Hartnäckigen Fliegendreck lösen Sie ganz einfach mit Spiritus.

Den Regen nutzen

Nutzen Sie bei Stellen, die schwer zu erreichen sind, einfach die helfende Hand der Natur. Sollte es regnen, spritzen Sie einfach etwas Spülmittel auf die Scheibe. So entsteht derselbe Effekt wie beim Fensterputzen und das Glas wird sauber.

Benötigen Sie Hilfe?

Unsere Experten helfen Ihnen, wenn Sie Verschmutzungen nicht entfernen können oder wenn Sie ein Ihr Tuch erneuern möchten.